Home
Hotel Flight Price hotel Flight Reservation hotel Flight Photo gallery Hotel Flight
Bulgaria, Nessebar, Izgrev Str. 49, Mobille: +359 899 / 963 349; +359 899 / 963 343; e-mail: lucy1973@mail.bg; e_milanov@mail.bg

   Steckbrief
   Fläche: 110 994 km2
   Lage: Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel
   Ausdehnung: 22°-28° östlicher Länge, 41°-44° nördlicher Breite
   Hauptstad: Sofia (1 220 000 Einw.)
   Größere Städte: Plovdiv (339 000 Einw.), Varna (325 000 Einw.), Burgas (210 000 Einw.), Russe (162 000 Einw.)
   Längster Fluss: Iskar (368 km)
   Höchster Berg: Musala (2925 m) Küstenlinie 354 km
   Einwohner: 7,52 Mio. (2004)
   Bevölkerungsdichte 68 Einw./Km2
   Bevölkerungswachstumminus 1,09%(2003)
   Lebenserwartung: Männer 68 Jahre, Frauen 75 Jahre
   Minderheiten:10%, Roma, Sinti, Makedonier und andere etwa 5%
   Religion: 83% bulgarisch-orthodoxe Christen, 12% Muslime
   Sprache: Bulgarisch, geschrieben wird in kirillischer Schrift
   Staatsordnung: Parlamentarische Republik
   Anzahl ausländischer Touristen (2003): 3 531 567, davon 534 582 aus Deutschland
   Anzahl ausländischer Touristen (2004): 4 010 326, davon 565 337 aus Deutschland

   Bevölkerung Top
   Bulgarien hat heute ca. 7,52 Mio. Einwohner, die sich vorwiegend auf die größeren Städte konzentrieren. Bevölkerungsdichte: 68 Einw./km2.
   Orthodoxe Kirche- mehr als 75% aller Bulgaren bekennen sich zum orthodoxen Glauben. Die Geschichte der orthodoxen Kirche ist eng mit der bulgarischen verbunden. Beginnend mit der Einführung der kyrillischen Schrift und der Bewahrung der bulgarischen Schriftkultur in Mönchsgemeinschaften, dem Übertritt von Zar Boris zum Christentum (865) oder der erstmaligen Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche von Byzanz (ab 919), hat die Kirchengeschichte tiefe Spuren hinterlassen. Die bulgarische Kirche hat die 500 Jahre dauernde osmanische Herrschaft und 45 Jahre kommunistischer Herrschaft überlebt.
   Minderheiten: Türken etwa 10%, Roma, Sinti, Mazedonier und andere etwa 5%. Über 100 Jahren nach der Befreiung Bulgariens von der türkischen Herrschaft bleibt für viele Türken Bulgarien heute noch ihre Heimat. Diese größte ethnische Gruppe bewohnt ziemlich konzentriert den Nordosten des Landes im Umkreis der Städte Rasgrad, Schumen und Targovischte sowie den westlichen Teil der Rhodopen. Zu den weiteren Bevölkerungsgruppen des Landes gehören u.a. Mazedonier, Armenier, Pomaken, Gagausen, Sinti, Roma, Juden und Karakatschanen. Alle ethnischen Gruppen leben konfliktfrei zusammen.

   Kultur und LebenTop
   Bulgarien ist reich an historischer Architektur und Kunst. Von der Thraken ist nur wenig erhalten auch nur wenig bekannt, obwohl im Land mehr als 10 000 verteilte thrakische Grabanlagen gefunden wurden, die das hohe kulturelle Niveau der frühen Siedler beweisen. Die Entwicklung dieser Bauten geht von einfachen Gruben und Grabkammern bis hin zu Grabkomplexen mit einem Gang (dromos), Vorräumen und der eigentlichen Grabkammer. Thrakische und griechische Religion und Götterwelten haben sich gegenseitig beeinflusst. Ab dem 7. Jh.v.Chr. entstanden erste griechische Städte im heutigen Bulgarien. Die Siedlungen der Griechen am Schwarzen Meer haben bis heute überdauert. Die Eroberung des Landes durch die Römer und später durch die Türken war von einer beachtlichen Bautätigkeit begleitet. Beeindruckend sind das Theater von Plovdiv und das Rila Kloster.
   Literatur - die bulgarische Gegenwartsliteratur, die ins Deutsche übersetzt ist, kann man leider an einer Hand abzählen. Schade, dass das Land mit der ältesten slawischen Schrift und einer Literatur, die bereits im 10. Jh. eine Hochblüte erreichte, so sehr ins Abseits geraten ist.
   Musik - Wie kaum in einem anderen Land ist die Musik Teil der kulturellen Identität der Bulgaren. Vor allem während der 500-jährigen Türkenherrschaft fungieren die Volkslieder als eine bedeutsame Instanz, die sowohl als kollektives Gedächtnis diente als auch Ängste, Hoffnungen und Alltagserleben der einfachen Leute zum Ausdruck brachte.

   WirtschaftTop
   Der Wechsel von der sozialistischen Plan- zur Marktwirtschaft nach dem Zusammenbruch des Sozialismus im Jahr 1989 hat Bulgariens angeschlagene Wirtschaft kollabieren lassen. Der Weg hin zu internationaler Konkurrenzfähigkeit, eingeleitet durch die Privatisierung, wurde durch Kapitalmangel und fehlendes Know-how erschwert. Im Winter 1996/97 stand Bulgarien in der schweren Wirtschafts- und Bankenkrise infolge der Ausraubung des Staates, durch ehemalige kommunistischen Eliten. Heutzutage ist Bulgarien politisch zum stabilsten Land der Region geworden, ein wichtiger Faktor für das wachsende Vertrauen, vor allem der europäischen Staaten. Es ist ein fester Wechselkurs BGN/EUR (1€=1,95583 Lv) erreicht. Bulgarien soll im Jahr 2007 der EU beitreten. Wirtschaftlicher Erfolg wird vom Tourismus erwartet.

   Politik Top
   Seit Ende 1989 hat eine komplette Umorientierung von Staat und Gesellschaft eingesetzt. Dieser Prozess, der eine Annäherung an westliche Modelle von Staats- und Regierungsformen anstrebt, ist heutzutage schon abgeschlossen. An der Spitze des Staates steht der Staatspräsident, der durch direkte Volkswahl für fünf Jahre bestimmt wird. Die Gesamtzahl der Mandate im Parlament wurde von 400 auf 240 reduziert. Verfassungsänderungen benötigen wie in der Bundesrepublik Deutschland eine Zweidrittelmehrheit. Mittlerweile existieren mehrere unabhängige Gewerkschaften. Seit 22.01.2002 ist Georgi Parvanov Präsident, der in direkter Wahl am 18.11.2001 auf fünf Jahre gewählt worden ist. Seit 18.08.2005 ist Sergej Stanischev Regierungschef. Im Parlament hat die Koalition für Bulgarien 82 Sitze. Ihre Koalitionspartnern Nationale Bewegung Simeon II. (NDSW) und die Bewegung für Rechte und Freiheit (DPS-Dvischenie sa Prava i Svobodi) haben entsprechend 53 Sitze und 34 Sitze. Die Opposition im Parlament hat insgesamt 71 Sitze - die Koalition Ataka hat 21 Sitze, die Vereinigte Demokratische Kräfte (ODS/ Obedinenite Demokratitschni Sili) 20 Sitze, die Partei "Demokraten für ein starkes Bulgarien" DSB hat 17 Sitze und Wahlbündnisse Bulgarische Volksunion (BNS) 13 Sitze

   Landschaft Top
   Bulgarien ist ein südosteuropäisches Land. Die maximale Ausdehnung von West nach Ost beträgt 520 km, von Nord nach Süd nur 330 km. Im Norden grenzt Bulgarien an Rumänien, im Westen stößt es an Mazedonien und Serbien, im Süden schließen sich Griechenland und die Türkei an, und im Osten das Schwarze Meer bildet die 378 km lange Küste. Das Schwarze Meer ist ein halbgeschlossenes Meer, das einen relativ geringen Salzgehalt von ca. 18 Promille aufweist. Im Sommer beträgt die mittlere Wassertemperatur 23o Celsius. Mehr als 50% der Küste sind oft mit langen und breiten Strandflächen und feinem Sand bedeckt. Große natürliche Seen sind in Bulgarien selten zu sehen. Sehr idyllisch und magnetisch sind die kleinen Karstseen im Rila und Piringebirge Ein Drittel des Landes bedecken Gebirge. Beherrschend für das Land ist der Balkan. Er teilt das Land vom Nordwesten bis ans Schwarze Meer. Die höchste Erhebung des Gebirges ist Botev (2376 m). Nördlich erstreckt sich die Donauebene. Zwischen dem Balkan und dem südlich davon parallel verlaufenden Sredna-Goragebirge (1604 m) liegen die Südbalkanischen Täler. Westlich des Sredna-Goragebirges und südlich von Sofia liegt Vitoscha (2290 m). Vitoscha ist ein Naherholungsgebiet und wichtiges Wasser- und Frischluftreservoir für die Bewohner der Hauptstadt. Südlich von Vitoscha anschließende Hochgebirge Rila und Pirin, können als die Alpen Bulgariens bezeichnet werden. Der höchste Gipfel der gesamten Balkanhalbinsel (Musala - 2925 m) liegt im Rilagebirge. Im Pirin steigt das Gebirge mit dem Vichren noch einmal auf 2915 m an. Neben Rila und Pirin breitet sich das Rhodopenmassiv aus. Es ist das großflächigste ganz Südosteuropas, mit dem höchsten Berg Goljam Perelik - 2191 m. Bulgarien verfügt über wenig Wasserressourcen. Die Flüsse sind meist kurz, nur die Donau ist schiffbar. Die Iskar (368 km) ist Bulgariens längster Fluss, bedeutendster ist die Maritza (322 km). Bulgarien ist reich nach Mineralquellen (über 500) und nimmt dabei einen führenden Platz in Europa ein.

   Klima Top
   In Bulgarien herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Im Sommer liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei 23?C. Unerträglich drückende Temperaturen sind die Ausnahme. Die Sonnenscheindauer erreicht in den Südgebieten die gleichen Spitzenwerte wie in Griechenland, und zwar 2500 Stunden im Jahr. Auch im Sommer muss man mit kurzen Regenschauern rechnen, der Juni ist am Schwarzen Meer der feuchteste Monat des Jahres. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt im Jahr 672 mm. An der Schwarzmeerküste, gibt es 400 bis 500 mm Niederschlag, der vor allem im Herbst und Winter zu verzeichnen ist. Im Winter kann man mit 150 Tagen Schneedecke von Dezember bis Mai in den Gebirgekurorten voll auf seine Kosten kommen. In Nordbulgarien hält sich die Schneedecke 50-70 Tage, im Süden ist sie in nur wenigen Tagen wieder geschmolzen.

   Essen Top
   Das bulgarische Essen ist mehr als ausgezeichnet und beginnt traditionsgemäß mit einem Schopska-Salat und kleinem Schnaps. Egal ob privat oder auswärts beginnt die Mahlzeit meist mit kalten Vorspeisen oder Suppe. Bei den Hauptgerichten dominieren Fleischspeisen - dazu wird normalerweise viel Brot gegessen. Standardbeilage sind mittlerweile Pommes frites geworden. Zum Nachtisch gibt es die leckeren Süßigkeiten türkischen Ursprungs oder bulgarische Torten und Kuchen mit reichlich Creme und Sahneschichten nach jedem Geschmack. Typische bulgarische Gerichte sind:
   - Schopska-Salat: Gurken, Tomaten Paprika, Zwiebeln, Gewürze und Schafskäse.
   - Banitza: Warmer Blätterteig mit Käseeierfüllung.
   - Tarator: Kalte Suppe aus Joghurt und Gurken.
   - Kebaptscheta: Fleischröllchen aus Hackfleisch mit vielen Gewürzen.
   - Güvetsch: Gemüseeintopf mit Kartoffeln und geschmortem Fleisch.
   - Kavarma: Fleischstückchen mit Leber, Pilzen, Kartoffeln und Zwiebeln aus dem Backofen.
   - Lozovi i selevi sarmi: Rouladen aus Wein- und Sauerkrautbättern mit Reis und Hackfleisch.
   - Sirene po Schopski: Schafskäse mit Tomaten und Paprika im Tontopf gedünstet. Nicht zu vergessen und einzigartig sind bulgarischer Joghurt, Honig und Kaschkaval (Käse aus Kuhmilch).

   Trinken: In Bulgarien gehört der Schnaps an den Anfang der Mahlzeit. Rakia, wie Schnaps in Bulgarien heißt, wird aus Weintrauben, Pflaumen oder Aprikosen gewonnen. Bulgarische Schnäpse, Cognac oder Mastika (Anisschnaps) sind in der ganzen Welt bekannt. Fast jede Region in Bulgarien verfügt ?ber eigene Rot- und Wei?weine. Rund um Sliven entstehen die Rotweinsorten Cabernet Sauvignon und Merlot, weiter westlich bei Asenovgrad wird der ebenfalls rote Mavrud erzeugt. Ebenso beliebt wie edel sind die so genannten "Melnikweine" aus dem bulgarischen Südwesten. Zu den besten auf der bulgarischen Weißweinkarte zählen: Misket aus Straldja, Traminer aus Khan Krum, Dimiat und Sauvignon Blanc aus Targoviste. An Bieren wird von Touristen meistens das Zagorka bevorzugt, ebenfalls beliebt sind Kamenitza und Astika.

   Feste und Traditionen Top
   Der Umbruch Ende 1989 hat sich auch auf Feiertage und Festtagsbräuche ausgewirkt. Es handelt sich um grundlegende Wandlungsprozesse, die noch längst nicht abgeschlossen sind. Eine Reihe von Feiertagen, die mit dem Sozialismus in Verbindung standen, wurden abgeschafft, christliche Traditionen hingegen wieder neu belebt.
   Neujahrsmorgen: Survakane - die kleinen Kinder schlagen ihren Eltern und anderen im Hause auf den Rücken mit Ruten der Kornelkirsche, die mit Münzen, Gebäck, Maiskolben, getrocknetem Obst geschmückt sind und wünschen "Ein frohes neues Jahr".
   Heiliger Abend: traditionell müssen sieben vegetarische Gerichte auf den Tisch gebracht werden, die die Hoffnung symbolisieren, der Tisch möge im nächsten Jahr ebenso reichlich gedeckt sein. Wichtig ist auch selbstgebackenes Brot mit einer Münze drin. Wer die Münze findet, soll das größte Glück im kommenden Jahr haben.
   Ostern ist mit dem Eierkampf bekannt und besonders bei den kleinen Kindern beliebt. Es werden Eier gefärbt und am Ostersonntag wird mit denen gegeneinander gekämpft. Derjenige, dessen Ei ungebrochen bleibt, wird das ganze Jahr gesund sein.
   Am 6. Januar ist Jordanstag. Ein großes Kreuz wird in das eiskalte Wasser eines Flusses geworfen. Es ist die Aufgabe der Männer, es wieder herauszuholen.
   Der 7. Januar ist Ivanstag. Am Ivanstag gehen die Verheirateten zu den Trauzeugen, bringen Schnaps und Wein mit, gebratene Ente, Schweinefleisch und Banitza (s."Essen&Trinken").
   Der 14. Februar - Trifon Saresan - Tag des Weines und der Weinbauern. Man geht in den Weinberg und beschneidet den Wein.
   Am 1. März schenkt man allen Freunden und Bekannten die so genannten Martenitza. Sie bestehen aus einem weißen und einem roten Fadenbündel. Die Martenitza gehen auf alte heidnische Traditionen zurück, man trägt sie für Glück und Gesundheit und lässt sie bis Frühlingsanfang an der Jacke haften.
   Am Palmsonntag wird Zvetnitza gefeiert. Zvete bedeutet im Bulgarischen Blume, und der Tag ist allen gewidmet, die einen Blumennamen tragen: Margarita, Zwetelina, Detelina, Latinka, Rosa.
   Der 3. März ist der Nationalfeiertag. Tag der bulgarischen Unabhängigkeit von den Türken.
   Der 6. Mai ist Georgstag. Es wird Lamm geschlachtet und gegrillt.
   Der 6. Dezember ist Nikulstag. Es wird gefüllter Karpfen oder andere Arten von Fisch gegessen.

About Bulgaria
All rights reserved Hotel FLIGHT ' 2006
..: Design & host UNACS :..
  french | italiano | deutch | bulgarian | english